Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.

Dieter

Kempf

Präsident

Dr. Joachim
Lang

Hauptgeschäftsführer

Breite Straße 29, 10178 Berlin

Tel.: +49 30 2028 1559

E-Mail: S.Zirbel@bdi.eu

www.bdi.eu

Wer sind wir?

 

Der BDI ist die Spitzenorganisation der deutschen Industrie und industrie- naher Dienstleister. Er spricht für 36 Branchenverbände und repräsentiert über 100.000 große, mittlere und kleine Unternehmen mit gut acht Millionen Beschäftigten.

 

 

Aufgaben und Ziele

 

Der BDI transportiert die Anliegen und Interessen der deutschen Industrie an die politisch Verantwortlichen. Adressaten sind in erster Linie Politik und Administration in Deutschland, in der EU und auf internationaler Ebene. Er bündelt Kompetenzen und bietet Informationen und wirtschaftspolitische Beratung für alle industrierelevanten Themen.

 

Der BDI setzt sich dafür ein, die Investitionsbedingungen am Standort Deutschland und auf den internationalen Märkten attraktiv zu gestalten, strukturelle Investitionsschwächen zu überwinden, Infrastrukturdefizite abzubauen und Wachstumschancen zu nutzen.

 

 

Lateinamerika – ein wichtiger Wirtschaftspartner der deutschen Industrie

 

Lateinamerika ist ein traditioneller Wirtschaftspartner der deutsche Industrie, dessen Bedeutung noch weiter zunehmen wird. Deutsche Unternehmen sind schon seit Jahrzehnten in der Region präsent. Sie haben in verschiedenen Ländern wesentlich zum Aufbau der Industrien beigetragen und besitzen heute einen hohen Anteil an der Wertschöpfung. Die deutsche Industrie leistet vor Ort einen gesellschaftlichen und entwicklungspolitischen Beitrag z. B. durch ihr Engagement in Bildung und Innovationen. Die Region ist reich an Rohstoffen und ein zuverlässiger Lieferant für die deutsche Industrie; viele Länder verfügen über eine wachsende kaufkräftige Mittelschicht. Die wirtschaftlichen Strukturen und Interessen zwischen Deutschland und Lateinamerika ergänzen sich in hohem Maße. Die lateinamerikanischen Länder wollen ihre Wirtschaft diversifizieren, Industrien auf- und ausbauen und investieren in großem Ausmaß in die Energie- und Verkehrsinfrastruktur.

 

Lateinamerika bildet einen Schwerpunkt der BDI Außenwirtschaftsarbeit. Traditionell spielt Brasilien eine wichtige Rolle; zunehmend rücken weitere Länder z. B. die Pazifische Allianz in den Fokus.

 

 

Ziel: Ausbau der bilateralen Wirtschaftskooperation

 

Die lateinamerikanischen Volkswirtschaften haben einen Entwicklungsstand erreicht, der den Einsatz von hochwertigen Technologien erfordert. Dabei wächst das Interesse an nachhaltigen Lösungen. Die deutsche Industrie ist technologisch führend und bietet Antworten auf anstehende und künftige Herausforderungen. Hierzu gehören z. B. städtische Entwicklungen, Umwelt- und Klimaschutz, erneuerbare Energien und Energieeffizienz, Gesundheitsversorgung sowie Logistik und Verkehrssysteme. Neue Technologien aus den „Industrie 4.0“- Konzepten bieten hierbei besondere Chancen für die Zusammenarbeit.

 

 

Maβnahmen und  Kooperationen

 

Verbesserung der wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen in der Region: Für ein nachhaltiges Wachstum in den Ländern sind verbesserte Rahmenbedingungen, die Erhöhung von Transparenz und die Stärkung von Institutionen erforderlich. Zu diesen Fragen stehen wir im engen Kontakt mit den Regierungen und den indus- triellen Spitzenverbänden vor Ort, mit denen wir verschiedene Kooperationsabkommen unterhalten.

 

Öffnung der Märkte: Der BDI setzt sich für die Fortsetzung der Wirtschaftsintegration in Lateinamerika ein und unterstützt die weitere Liberalisierung des Handels; z. B. den Abschluss eines EU-Assoziierungsabkommens mit dem Mercosur oder die Modernisierung des Abkommens mit Mexiko. Auch wenn die Länder Lateinamerikas zahlreiche Freihandelsabkommen abgeschlossen haben, sind diese bislang weniger als andere Regionen in globale Wertschöpfungsketten eingebunden.

 

Konferenzen und Plattformen: Der BDI organisiert Konferenzen und Kommissionen, um zur Verbesserung der Rahmenbedingungen beizutragen und über Geschäftspotentiale zu informieren. Zu einer anerkannten Institution haben sich die Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstage entwickelt. Die Konferenz wird vom BDI und dem brasilianischen Partnerverband CNI jährlich seit über 30 Jahren organisiert und steht unter der Leitung der beiden Verbandspräsidenten. Im Rahmen der Konfernez findet die Sitzung der Deutsch-Brasilianischen Gemischten Kommission statt, die der BDI für die deutsche Wirtschaft koordiniert. In einem vom BMZ unterstützen Innovationspartnerschaftsprojekt mit Mexiko und den weiteren Ländern der Pazifischen Allianz arbeitet der BDI eng mit seinen Partnerverbänden an der Verbesserung der Rahmenbedingungen  vor Ort, um die wirtschaftliche Entwicklung und Beschäftigung nachhaltig zu fördern.

 

Um die Lateinamerikaarbeit zu verbreitern und zu verstärken, hat sich auf Initiative des BDI der Lateinamerika-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft mit Firmenmitgliedschaften gegründet.

 

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