Bundesverband Groβhandel, Auβenhandel, Dienstleistungen e.V.

Dr. Holger Bingmann

Präsident

Gerhard

Handke

Hauptgeschäftsführer

Am Weidendamm 1 A, 10117 Berlin

Tel.: +49 30 59 00 99 5 0

Fax: +49 30 59 00 99 5 19

E-Mail: info@bga.de

www.bga.de

Wer sind wir?

 

Der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V. (BGA) vertritt die außenwirtschaftlichen Interessen des deutschen Groß- und Außenhandels. Als Spitzenverband vereint der BGA 23 Landes- und Regionalverbände sowie 45 Bundesfachverbände unter seinem Dach. Die insgesamt über 125.000 angeschlossenen Unternehmen sind mittelständische und international engagierte Handelsunternehmen, die maßgeblichen Anteil an der fortschreitenden Internationalisierung des deutschen Handels haben.

 

 

Aufgaben und Ziele

 

Der BGA bringt seinen gebündelten Sachverstand und seine Überzeugungskraft in den politischen Prozess ein, um so die politischen Interessen unserer Mitglieder zu vertreten. Dazu pflegen wir einen regelmäßigen Dialog mit Politikern in Berlin und Brüssel, informieren diese praxisnah über die Auswirkungen von Gesetzgebungen auf die Unternehmen und mahnen gegebenenfalls Handlungsbedarf an.

 

Der BGA bekennt sich ohne Einschränkung zur Globalisierung: Weltweiter Handel schafft und sichert Arbeitsplätze und darf keinen Beschränkungen unterliegen. Den multilateralen Freihandelsverhandlungen messen wir dabei Vorrang gegenüber den bilateralen Verhandlungen bei. Auch die Europäische Union muss sich ohne Einschränkungen dem Handel mit Drittländern öffnen. Deutschland sollte dabei – neben der Exportförderung – auch in die Importförderung einsteigen, denn nicht nur die deutsche Industrie ist darauf angewiesen, sondern auch der Konsument, der aus einer möglichst breiten Produktpalette auswählen möchte.

 

 

Lateinamerikaaktivitäten

 

Der BGA setzt sich grundsätzlich dafür ein, die Rahmenbedingungen für das wirtschaftliche Engagement seiner angeschlossenen Mitgliedsunternehmen in Lateinamerika zu verbessern. Der BGA war, unter anderem, ein großer Unterstützer des Abschlusses eines Freihandelsabkommens der Europäischen Union mit Peru und Kolumbien und befürwortet insbesondere auch weitere Fortschritte bei den Verhandlungen zu einem Abkommen der Europäischen Union mit dem Mercosur. Neben der Information und Beratung zu außenwirtschaftlichen Themen in Verbindung mit Lateinamerika engagiert sich der BGA in verschiedenen Lateinamerika- Gremien und hat zudem auch eigene Projekte im Zusammenhang mit Lateinamerika initiiert.

 

In enger Kooperation mit der Entwicklungsorganisation sequa gGmbH verantwortet der BGA den Aufbau und die Durchführung des Import Promotion Desk (IPD). Das IPD wurde im Herbst 2012 als Projekt ins Leben gerufen. Ziel des Projektes ist es, die Importe bestimmter Produkte aus ausgewählten Entwicklungs- und Schwellenländern nach Deutschland zu fördern und dadurch in den Partnerländern zur Erhöhung der Einkommen und zur Schaffung von Beschäftigung beizutragen.

 

Als deutscher Dienstleister für Importförderung führt das IPD die Interessen deutscher Importeure mit denen von Exporteuren in den aufstrebenden Wachstumsmärkten der Partnerländer zusammen. Aktuell ist das IPD auf dem südamerikanischen Kontinent in den Partnerländern Peru und Kolumbien tätig. In diesen Ländern fokussiert sich das Projekt auf bestimmte Branchen: frische und teilverarbeitete Lebensmittel (biologisch oder konventionell angebaut), natürliche Zutaten für Lebensmittel, Pharmazie und Kosmetik sowie technisches Holz (Hobelwaren, Holzwerkstoffe, Bauelemente, Möbelteile).

 

Ferner führt der BGA seit August 2014 im Rahmen des Kammer- und Verbandsprogramms (KVP) des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ein Projekt in Peru durch. Mit der Initiative sollen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für kleine und mittlere Unternehmen in den ländlichen Regionen Perus verbessert werden. Um dieses Ziel zu erreichen, unterstützt der BGA ausgewählte Handelskammern in Peru dabei, ihr Dienstleistungsangebot für Mitglieds- unternehmen zu optimieren. Auch sollen die Partnerkammern insgesamt institutionell gestärkt werden. Durch Beratungen, Schulungen, Workshops und Delegationsreisen sollen die regionalen Handelskammern in Puno im Andenhochland und Piura im Norden Perus gestärkt werden. Die Aktivitäten werden im engen Austausch mit der peruanischen Dachkammer Perúcamaras und der örtlichen Auslandshandelskammer (AHK) geplant und durchgeführt. Die Stärkung der drei ausgewählten Handelskammern soll zur ökonomischen Dezentralisierung des Landes und somit letztlich zum Ausbau der bilateralen Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und Peru beitragen.

 

Zusammen mit dem Bundesverband deutscher Banken e.V., dem Bundesverband der Deutschen Industrie e.V., dem Lateinamerika-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag e.V. und dem Lateinamerikaverein e.V. bildet der BGA seit dem Jahr 2001 die Lateinamerika-Initiative der Deutschen Wirtschaft (LAI).

 

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